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12.06.2008 - 11:25
Nechirvan Barsani: «Einige wollen nicht verstehen, dass der Irak föderal ist»
Die Welt
 Ausschnitt aus "Die Welt" | Kirkuk - Im Schatten der bürgerkriegsähnlichen Wirren im Irak hat sich der Norden des Landes, die kurdisch dominierte Region, vergleichsweise gut entwickelt. Es gibt eine funktionierende Infrastruktur, die Wirtschaft floriert - nicht zuletzt wegen der umfangreichen Ölvorkommen -, die politischen Verhältnisse sind wenn nicht vollkommen konfliktlos, so doch stabil. Siruan Hadsch-Hossein sprach mit dem Premier der kurdischen Regionalregierung, Nechirvan Barsani, Neffe von Massud Barsani, dem Präsidenten der Autonomen Region Kurdistan im irakischen Staatsverband. » mehr..
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21.03.2008 - 03:55
«Massaker» in Syrisch-Kurdistan: Drei Tote und vier Verletzte
amude.com
 Kerem al Youssef wurde von einer Kugel getroffen und verletzt. | KAMISHLI (amude.com) - Am Vorabend des kurdischen Neujahrsfestes sind gestern Abend in der Stadt Kamishli in Syrisch-Kurdistan drei Kurden getötet und vier weitere zum Teil schwer verletzt worden. Augenzeuge berichteten gegenüber des kurdischen Portals amude.com, dass Mitglieder der syrischen Sicherheitsdienste plötzlich auf die Menge von Menschen schossen als diese friedlich im westlichen Stadtteil gefeiert haben. Danach sei es auch zu zahlreichen Verhaftungen gekommen. Die Kurden feiern jedes Jahr am 21. März Newroz, ihren Nationalfeiertag. » mehr..
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26.05.2007 - 13:17
PRÄSIDENTSCHAFTSWAHL SYRIEN «Die Spannungen werden explodieren»
Das Interview führte Gabriela Keller
Kritiker wandern ins Gefängnis, der Geheimdienst ist allgegenwärtig - Syriens Präsident Assad hat alle Hoffnungen auf Reformen bitter enttäuscht. Am Sonntag wird er wiedergewählt. Der führende Oppositionelle Riad Seif warnt im SPIEGEL-ONLINE-Interview, dass der Fundamentalismus zunimmt. » mehr..
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15.05.2007 - 23:30
Iraks Kurden wollen EU-Hilfe
Von Siruan Hadsch-Hossein und Edgar Auth
Der Kurdenpräsident im Nordirak, Massud Barsani, ist enttäuscht über die Forderung aus der EU, das Kirkuk-Referendum über die künftige Hauptstadt der Region zu verschieben. » mehr..
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25.04.2007 - 00:45
Syriens Kurden wollen als Nation anerkannt werden
Edgar Auth - Frankfurter Rundschau
Minderheit politisch zersplittert / Oppositionelle Parteien boykottieren Parlamentswahl / USA kritisieren undemokratische Stimmabgabe
Die Kurden haben die Wahlen in Syrien boykottiert, denn die regierende Baath-Partei verweigert der Opposition ,ihre demokratischen Rechte. Schwach sind die Kurden aber auch, weil sie politisch zersplittert sind. » mehr..
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29.08.2006 - 10:38
Der Ersatzmann
Joseph N. Yackley
Assad, 40, spricht in direkten, klaren Sätzen, auf die sonst üblichen diplomatischen Redewendungen verzichtet er. Die Beobachter sind sich einig, dass Syrien sich mit dieser Rede eindeutig auf die Seite der Hisbollah und des Iran gestellt hat. Diese Rede ist auch deshalb so außerordentlich, weil Assad sonst einen eher zurückhaltenden Eindruck vermittelt. Und mit seiner großen, schlaksigen Erscheinung entspricht er, rein optisch, nicht dem Bild eines Diktators. » mehr..
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29.08.2006 - 10:12
Der Feind meines Feindes
Marcel Pott
Auch wenn Syrien im vergangenen Jahr seine Besatzungstruppen aus dem Libanon abziehen musste und sein Einfluss auf die Hisbollah gemindert wurde, seine Schlüsselrolle blieb bestehen: Die Hisbollah braucht Syrien weiterhin als Transitland für seinen militärischen Nachschub. Vor allem aber war und ist es der gemeinsame Feind Israel, der diese "Interessengemeinschaft" geformt und in einer "destruktiven Realpolitik" vereint hat. » mehr..
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29.08.2006 - 10:09
Erst Libanon, später Syrien
Clemens Wergin
Ihrer Meinung nach solle man Syriens Präsidenten Baschar al Assad nicht belohnen. „Dies ist der Moment für die Peitsche“, sagt Livni. Syrien müsse verstehen, dass es gewisse Werte und Verhaltensweisen befolgen müsse, wenn es Teil der internationalen Gemeinschaft sein wolle. Die Kooperation Syriens sei auch nicht nötig, um im Südlibanon Erfolg zu haben. Dringlicher als den Konflikt mit Syrien zu lösen sei es, den Prozess mit den Palästinensern wieder zum Laufen zu bringen. Stagnation sei jedenfalls hier keine Alternative. » mehr..
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29.08.2006 - 10:05
Die syrische Karte
Wiebke Fleig
Neben Libanon ist das Verhältnis zu Israel ein wichtiger Baustein der syrischen Politik. Die Assad-Diktatur braucht die stete Gefahr eines Konflikts mit Israel als Legitimation. Nur so sind die Stützpfeiler des Regimes zu rechtfertigen: der vor mehr als vier Jahrzehnten ausgerufene Ausnahmezustand und das von der alawitischen Minderheit dominierte Sicherheitssystem mit seinen verzweigten Geheimdiensten. Warum also sollte das Regime den Konflikt mit Israel lösen wollen? » mehr..
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29.04.2006 - 10:53
DIE RUSSINNEN VON DAMASKUS »Do you want to have some fun?«
Jasna Zajcek
Offiziell ist Prostitution in Syrien verboten - doch in der Hauptstadt Damaskus boomt das Geschäft mit der käuflichen Liebe. Vor allem aus dem früheren Ostblock sind tausende Mädchen eingereist, um hier ans schnelle Geld zu kommen. Nun bekommen sie Konkurrenz aus dem Irak. » mehr..
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30.03.2006 - 02:00
Innen- und außenpolitischer Stillstand in Syrien
Kristin Helberg, Damaskus
Nach dem Rückzug aus dem Libanon und vor allem aufgrund des immensen außenpolitischen Drucks von Seiten der USA, die das Land bezichtigen, den islamistischen Terror zu unterstützen, hat Syrien sich zurückgezogen: um außenpolitisch nicht aufzufallen und sich innenpolitisch zu konsolidieren. Oppositionelle geraten zunehmend unter Druck. Die Wahlen in Israel interessieren daher kaum jemanden. Am kalten Krieg zwischen den beiden Erzfeinden wird sich in absehbarer Zeit nichts ändern. » mehr..
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20.12.2005 - 14:33
Kurdisches Gericht verurteilt kurdischen Schriftsteller zu 30 Jahren Haft
amude.com
DORTMUND (amude.com) – Ein Gericht in der kurdischen Stadt Arbil in Irakisch Kurdistan hat einen kurdischen Jurist und Schriftsteller zu 30 Jahren Haft verurteilt. Wie die Schwester des Inhaftierten Dr. Kamal Said Qadir (48) einer kurdischen Webseite mitgeteilt hat, wurde ihr Bruder der „Entehrung der kurdischen Führung und ihr Kampf“ beschuldigt. Qadir hatte in mehreren Artikeln den Vorsitzenden der Demokratischen Partei Kurdistans (KDP) und dem Präsidenten der Kurdistan Region, Massoud Barzani, und seine Familie stark kritisiert und beschimpft. Kamal Said Qadir war lange Zeit im Exil in Wien und ist österreichischer Staatsbürger. Nach seiner Rückkehr in Irakisch Kurdistan, wurde er am 26. Oktober 2005 vom Sicherheitsapparat der KDP verhaftet. » mehr..
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14.10.2005 - 12:54
In der Heimat, doch bedroht
Kristin Helberg - Qamishli
Draußen auf der Straße gehen zwei Männer vom Geheimdienst auf und ab, drinnen in einem mehrstöckigen Haus in der syrischen Stadt Qamishli schlürfen einige kurdische Oppositionelle schwarzen Kaffee und schimpfen auf die herrschende Baath-Partei. Ihr arabischer Nationalismus lasse keinen Platz für andere, sagt Ibrahim al-Yussif, ein Lehrer, und setzt nach: "Syrien redet seit über vierzig Jahren nur von arabischer Kultur und Zivilisation - als ob es hier nichts anderes gäbe." Offiziell darf al-Yussif kein Kurdisch reden, keine kurdischen Bücher lesen und nicht auf Kurdisch schreiben. » mehr..
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06.10.2005 - 23:58
Kurden in Syrien Ausländer im eignen Land
Siruan Hadsch-Hossein
Sie werden im eigenen Land als „Fremde“ bezeichnet. Ihnen werden jegliche zivile und politische Rechte aberkannt. In Syrien leben heute ca. 250.000 „staatenlose“ Kurden. » mehr..
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